DIBZ als offizielles Projekt der Weltdekade ausgezeichnet

Das Team der freiwillig Engagierten im Projekt „Deine Ideen bewegen die Zukunft“ und e-fect freuen sich über die Auszeichnung als offizielles Projekt der Weltdekade.

Ausgezeichnet wurden wir durch die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) für den Zeitraum 2013/2014. Konkret findet sich BNE im Projekt DIBZ insbesondere in den Gestaltungskompetenzen für unternehmerisches Handeln wieder und konnte so die Jury überzeugen.

Ziel des Projektes DIBZ
In der Region Trier erhalten junge Menschen (16 bis 27 Jahre) Unterstützung eigene Ideen für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu entwickeln und selbst umzusetzen. Angeregt werden sie durch einen Ideenwettbewerb, Beispiele für soziales Unternehmertum und Angebote zur spielerischen Kompetenzentwicklung sowie Austausch und Vernetzung mit Gleichgesinnten. Auf diese Weise sollen erste persönliche Erfahrungen mit der Umsetzung eigener Ideen und unternehmerischen Kompetenzen ermöglicht werden. Diese Aktivitäten und die Ideenumsetzung werden durch Ideen-Coaches (Gleichaltrige) aktiv mitgestaltet und begleitet.

Bildung für nachhaltige Entwicklung im Projekt DIBZ
Die Ideenverwirklichung der Jugendlichen im Projekt DIBZ wird von gleichaltrigen Ideen-Coaches unterstützt und ergänzende Veranstaltungen zum Themenfeld „Nachhaltigkeit, „soziales Unternehmertum“ und „Kompetenzen unternehmerischen Denken und Handelns“ umgesetzt. Hierbei werden BNE-Gestaltungskompetenzen bei den Jugendlichen in besonderem Maße von den Peer-Coaches im Rahmen der Coachings und durch die Projektumsetzung gefördert: Die Jugendlichen werden darin unterstützt, weltoffen neue Perspektiven zu übernehmen und im Rahmen der Projektplanung vorausschauend zu Denken und zu Handeln.

Um ein Projekt erfolgreich umzusetzen muss häufig im Team zusammengearbeitet werden und gemeinsame Handlungsstrategien und Ziele entwickelt werden. Da Projektplanung und -umsetzung kontinuierliche Arbeit über Wochen erfordern, müssen Handlungskonsequenzen erkannt und abgewogen werden. Sich selbst und andere zu eigenständigem Handeln motivieren zu können, ist eine zentrale Kompetenz für das „Dranbleiben“ und den Umgang mit auftretenden Problemen.

Das Lernen bei der Umsetzung von Projekten für die Region zeichnet sich aus durch Lebensweltbezug und Handlungsorientierung, während das Coaching Perspektivenwechsel und planerisches Denken ermöglicht. Die sind wesentliche Merkmale für Lernprozesse die Gestaltungskompetenzen stärken. Die Ergebnisse der Selbstevaluation zeigen, dass derartige Lernprozesse die Selbstwirksamkeit stärken und das Interesse an einer späteren unternehmerischen Selbstständigkeit fördern.

Wir freuen uns über die Auszeichnung, die uns für die weitere Arbeit motiviert.

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